Unwucht und elektrische Frequenzen: Kompressionskältemaschine in einem Chemiewerk

pdfgesamtes Fallbeispiel (engl., pdf)

Folgende Fallstudie beschreibt und erläutert eine typische Fernanalyse von Unwucht und elektischen Frequenzen bei einer Kompressionskältemaschine in einem Chemiewerk. Die quasi-kontinuierliche Überwachung konnte äußerst effektiv für den Betreiber und den Gutachter gestaltet werden:


Für den Betreiber: Einfache Schadenserkennung, schnelle Diagnose und Überwachung mit automatischer Datenerfassung und ohne ein aufwändiges Online-System.

Für den Gutachter: Rund um die Uhr aktuelle Messdaten mit sofortigen Trendverläufen und somit fundierte Aussagekraft der Analysen, ohne dass Reisekosten oder weitere Messzeiten anfallen.


Anlage und Zusammenhang

Die Chemiefabrik befindet sich in einem riesigen Chemiekomplex in Ostasien, das rund um die Uhr betrieben wird. Die Produktionsmenge wächst kontinuierlich. Die fragliche Komponente ist eine Kompressionskältemaschine. Wegen deren hoher Kritizität möchte der Betreiber diese 1 Monat vor einem größeren geplanten Stillstand überwachen. Wi-care wird am Elektromotor und am Kompressor in Lagernähe angebracht. Die ersten Messungen zeigen eine mittelstarke Unwucht und eine elektrische Frequenz. Beide Frequenzen könnten in einem Zusammenhang stehen. I-Care schlägt die weitere Beobachtung mit dem Wi-care-System vor, so dass ein kontrollierter Weiterbetrieb bis zum Stillstand erfolgen kann. Außerdem wird dem möglichen Zusammenhang der Schadensfrequenzen nachgegangen.
Handelt es sich um einen losen Rotorstab?

chiller compressor 2

Messstellen

                      Bezeichnung                                                     Beschreibung                          

 

WI14-2000 
 
 

Motor-Innenseite horizontal

 

WI14-2100 

 

Motor-Außenseite horizontal

 

WI14-2200

 

Motor-Innenseite horizontal

 

Auswertung mit Frequenzspektrum

Wi-care-Messdaten von Juli 2014.

Messung Wi-care SN 2000 an Motoraußenseite, vertikale Richtung.

pict2

pict3

 

Ergebnisse

Wir beobachten bei der Drehfrequenz und deren 2. Harmonischen eine erhöhte Amplitude, die auf Unwucht und Fehlausrichtung hinweist. Deren Höhe ist nicht vernachlässigbar, so dass weitere Überwachung gerechtfertigt ist. Außerdem wird bei 2425 Hz eine Spitze mit Seitenbändern im Abstand von 30 Hz ermittelt. Dies deutet auf eine elektrische Frequenz hin. Die Amplitude dieser Frequenz ist noch akzeptabel. Die Schmierung der Motorlager ist unauffällig.

Wir empfehlen eine weiter andauernde Schwingungsüberwachung des Motors mit Schwingungsmessung am Kompressor.

pdfgesamte Fallstudie (engl., pdf)

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Nicolas Bleret, I-care, Belgien
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