Wälzkörperfrequenz und Reibung: Kreiselpumpe in einer Chemiefabrik

pdfgesamtes Fallbeispiel (engl., pdf)

Folgendes Fallbeispiel beschreibt und erläutert die typische Ferndiagnose eines Wälzkörperschadens und erhöhter Reibung bei einer Kreiselpumpe in einem Chemiewerk. Die quasi-kontinuierliche Überwachung konnte sehr effektiv für Betreiber und Gutachter gestaltet werden:

Für den Betreiber:Effiziente Fehlererkennung, schnelle und aussagekräftige Diagnose und Überwachung mit sehr geringen Anschaffungskosten.

Für den Gutachter: Rund um die Uhr aktuelle Messdaten mit sofortigen Trendverläufen und somit fundierte Aussagekraft der Analysen, ohne dass Reisekosten oder weitere Messzeiten anfallen; direkte Überwachung von korrektiven Instandhaltungsmaßnahmen.

Anlage und Zusammenhang

Das Chemiewerk befindet sich in einem riesigen Chemiekomplex im östlichen Asien, das rund um die Uhr arbeitet. Der Produktionsausstoß steigt kontinuierlich weiter an. Bei der fraglichen Anlagenkomponente handelt es sich um eine Kreiselpumpe. Aufgrund mehrerer früherer Ausfälle möchte der Betreiber die Komponente überwachen. Wi-care wurde am Gehäuse der Pumpenlager befestigt. Wi-care bietet die Möglichkeit einer permanenten Pumpen-Überwachung ohne riesige Investitionskosten. Sachverständige erkennen bereits anhand der ersten Messungen eine Wälzkörper-Schadensfrequenz und erhöhte Reibung. Die fortgeführte Überwachung trägt dazu bei, die Ursachen zu ergründen.

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Frequenzspektrum und Diagnose: Wälzkörperfrequenz und Reibung

Wi-care-Messdaten von Juli 2014.
Messung durch Wi-care an Motor-Abtriebsseite in vertikeler Richtung:

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Expertise

Wir beobachten eine Frequenz bei 0,4-facher Drehzahl (1776 min-1)  an dem kupplungsseitigen Pumpenlager. Diese Frequenz weist auf eine Wälzkörperfrequenz hin. Die g-Kraft-Amplitude liegt bei etwa 1,4 und ein erhöhtes Grundrauschen deutet auf überhöhte Reibung hin.

Die ermittelten Abweichungen rechtfertigen einen Eingriff. Empfohlen wird eine Überprüfung der Lager-Fettschmierung innerhalb von 10 Tagen und detaillierte Schwingungsmessungen am Motor und der Pumpe. Dafür wird ein Zeitfenster von 1 Monat empfohlen. Auf Basis dieser Maßnahmen können dann ggf. weitere Schritte erforderlich sein.

Keine auffällige Unwucht, Fehlausrichtung oder Kavitation.

pdfgesamte Fallstudie (engl., pdf)

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Nicolas Bleret, I-care, Belgien
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